Von den anfänglich zugesprochenen Rechten und der allmählichen Gründung von Kolonien abgesehen, geschahen große Veränderungen erst unter Julius Caesar und Oktavian, die 21 neue Kolonien gründeten und ca. 15 Städte in den Status von Munizipien erhoben.
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Der Grund für diesen Wandel war der beendete Bürgerkrieg. Veteranen wurden in Kolonien angesiedelt und Städte, die auf Seiten Caesars gestanden hatten, wurden dafür belohnt. Ein Beispiel dafür ist Gades /Cádiz, das außerdem das erste Munizipium außerhalb Italiens war.
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Die coloniae wurden fast alle in der Nähe bereits existierender peregriner Gemeinden errichtet und besonders viele (9) in der Baetica. Etwa zu dieser Zeit florierte bereits die Wirtschaft und Hispanien begann in die anderen Provinzen und nach Rom zu exportieren.
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Aus dem Eingriff in die Rechtsstellung der Städte und der Gründung von Kolonien folgte eine große Verbreitung des römischen Bürgerrechtes in Hispanien. Geht man von einer Untergrenze von ca. 500 römischen Bürgern pro Kolonie und weiteren ca. 50 „Neu-Bürgern“ für jedes der 17 Munizipien, so kommt man auf über 11 000 Personen, die römisches Bürgerrecht erhalten hatten.
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Für diese Personen und vor allem ihre Nachkommen ergaben sich große wirtschaftliche und vor allem politische Möglichkeiten. Die darauffolgenden Kaiser änderten den Rechtsstatus der hispanischen Städte kaum. Claudius gründete nur eine einzige Kolonie.
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