Caesar und Augustus hatten die Vorgehensweise gezeigt und die Romanisierung Hispaniens ein gutes Stück vorangetrieben. Vespasian übernahm ihr Vorgehen, jedoch in einer bisher nicht da gewesenen Dimension.
Kein Kaiser vor Vespasian und keiner danach änderte die Rechtsstellung der Städte so enorm. „Mit den flavischen Städtegründungen war die Municipalisierung Hispaniens vollendet“
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undes ist nichts über neue Munizipien nach ihm bekannt. Die Veränderung des Stadrechts in Hispanien war mit Sicherheit der wichtigste Faktor der Romanisierung. Sie war zugleich Assimilation, Integration und Emanzipation der einheimischen Bevölkerung und „bewirkte Veränderungen von höchster Tragweite, die die politische Organisation, das Wirtschaftssystem, die Sozialstruktur und das geistige Leben gleichermaßen beeinflussten.“
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Auch für die einheimische Bevölkerung existierte jetzt die Möglichkeit sich zum Magistraten wählen zu lassen um das römische Bürgerrecht zu erhalten, entsprechendes Vermögen und Ansehen waren vorausgesetzt. Waren die Gemeinden vorher einfach nur tributpflichtige Städte, so bekamen die Einheimischen nun mehr Wirkungsraum, vorausgesetzt sie wirkten innerhalb des römischen Systems. Das bedeutete auch, Euergesien zu spenden, die das architektonische Stadtbild romanisierten. Der Einzelne konnte nun mehr erreichen als vorher und vor allem die Integration der Eliten in die Stadt-, Provinz- und auch die Reichsstruktur verzahnte die Provinz Hispanien mit dem römischen Reich für lange Zeit. |