Die Kaiser Trajan und Hadrian waren die Nachfahren römischer Siedler aus Italica, doch erst Hadrian erhob seine Heimatstadt überhaupt zur Titularkolonie. Er spendete der Stadt außerdem beachtliche Bauwerke. Das größte Theater in Hispanien wurde von ihm dort erbaut und konnte 25 000 Personen aufnehmen.
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Im Norden der Stadt richtete er eine Art Sekundärstadt ein, die Tempelbauten, Verwaltungsgebäude und prächtige Straßen beinhaltete.
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Der Euergetismus funktionierte in Spanien also genau wie im Rest des Reiches, hatte aber auch seine Grenzen: Als Italica weitere Privilegien forderte, kritisierte Hadrian die Bewohner.
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Er selbst bekam die baulichen Veränderungen in seiner Heimatstadt nie zu Gesicht. Hadrian hielt sich während seiner gesamten Amtszeit nur ein einziges Mal in Hispanien auf und besuchte die Provinz Tarraconensis, obwohl bekannt war dass er auf Reisen gerne möglichst viele Städte und Provinzen besuchte.
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Die Auswirkungen der hispanischen Kaiser waren also gering und sie privilegierten ihre Provinz nicht so stark wie zuvor Vespasian. Lediglich Italica war eine Ausnahme, die auch ihre Grenzen hatte. Die Ernennung von vielen hispanischen Senatoren (s.u.) wäre von einem Kaiser anderer Herkunft wahrscheinlich auch vollzogen worden, da die Provinz zu dieser Zeit allgemein wichtig war.
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