Die zweite und wohl bedeutendste Veränderung war Vespasians Munizipalisierung von ca. 80 Städten in Hispanien.
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Sie wurde 73 / 74 beschlossen und trat dann nur langsam in Kraft, so in Irni erst im Jahre 91.
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Die Bedeutung Hispaniens war gewachsen und die Verleihung des latinischen Rechts war eine Folge des Wachstums und dabei Ursache zugleich. Diese Statuserhöhung wurde jedoch nicht jeder Stadt zugesprochen
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und erst nach Prüfung gewährt. Obwohl der Großteil der Gemeinden in Hispanien weiterhin den Status von civitates stipendariae behielt, muss der Munizipalisierung Vespasians beachtliche Bedeutung zugesprochen werden. Die Eliten der Städte wurden von oben integriert und damit auch emanzipiert und es war ihnen nun möglich von einem Stadtamt aus in die Reichsaristokratie aufzusteigen. Die Munizipien befanden sich nun zentraler, bzw. einige im Nordwesten des Landes, der bisher nicht im Einflussbereich Roms gelegen hatte. Die meisten Munizipien und Kolonien gab es allerdings in der Baetica, dem Kernland Spaniens.
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